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Seit Niki de Saint Phalle sind diese Werke erstmals wieder Arbeiten, deren Sujet feminin archaischen Charakter tragen.

Eine Art, der nicht männlich geprägten Sicht. Seither wieder ein Phänomen-Beispiele alt her gearteter Werke sind die von Angelika Kaufmann,

Camille Claudel, Mary Cassatt oder auch Frida Kahlo.

F. Hauptvogel, Kunstakademie Dresden

 

 

Das einzige wofür ich zuständig bin, ist mein Duktus, meine
Peinture, meine Vorstellung von Farbe. Wie ich sie auftrage,

mit welcher Heftigkeit, mit welcher Geschwindigkeit

und mit welcher Farbwahl ich das betreibe...

Es handelt sich um meine tiefe Lust........zu malen.

Markus Lüpertz, Prof. Kunstakademie Düsseldorf

 

    

 

 

Der "ästhetische Terrorismus mit kontrolliertem Amoklauf" der Malereien einer Mona Schwenker eröffnet eine Poesie des freien Falls, die staunend macht,

die Phantasie stillt und unsere Sehnsucht nährt nach einer spielerischen Leichtigkeit des Seins.

Verstehen sich auf solch verschmitzt tiefgründige Schwerelosigkeiten nicht auch die Kinder, die Narren und die Heiligen!"  

R.Reschkowski, Künstler , Kurator

 

 

Mona Schwenker wurde 1969 in Köln geboren. Ihr Geburtsname Ramaekers verweist auf die schon früher bekannte flämische Künstlerfamilie.

Ab 1986 beteiligte sie sich an Ausstellungen in Köln und dem Rheinland aber auch darüber hinaus. Seit nunmehr über 20 Jahren sind ihre Werke in

zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Stadthäusern und Galerien in Deutschland (Köln, Berlin, München, Frankfurt am Main, Leipzig  u.a.),

Belgien und Luxemburg vertreten. Sie ist Initiatorin und Gründungsmitglied vieler temporärer aber auch etablierter, themenbezogener Projekte.

Werkstandorte im In- und Ausland sowie zahlreiche Projekte auf kommunaler und nationaler Ebene machten Mona Schwenker als Künstlerin weithin bekannt.

Sie lebt und arbeitet mit ihren Kindern Bryan (geb.1991) und Joanna (geb.1996) in Bergisch Gladbach, nahe Köln

 


 

 

Über ihre Arbeiten , Frank Hauptvogel

Dozent der Kunstakademie Dresden     

 ...Spuren neugierig verfolgen und in Phantasien versinken...

Kreuz und quer, Kreise, Ellipsen, Schleifen ziehen Bahnen, Spuren durch das Kondenswasser auf einer Fensterscheibe -

eine Mitteilung, eine fremde Formel, Wege auf einer Landkarte oder einem Spielfeld von Kinderhand gemacht.

 

In den Bildern Mona Schwenkers findet man diese Bahnen, ein filigranes Ornament, dann wieder Hieroglyphe. Feine Spuren, die Ziselierung im Metall und doch bleibt alles Spiel.Linien umweben und durchdringen Körper, Gegenstände, entwickeln sich zur Konkretion auseiner sphärischen Welt , heraus aus pastellfarbenen und  transparenten Hintergründen, weit ab der wirklichen Welt, da wo noch kein Gedanke sein kann aber die Sinne hell wach sind. Abwesend, der wirklichen Welt entrückt,  aber voller Phantasie, entstehen in Mona Schwenkers Bildern aus eben jenem Zustand Gedanken, werden Gegenstand, Figur.

Dieses in die Welt hinein Fühlen, der Prozess der Wahrnehmung, der Bildwerdung ist wesentlich,ist ein Weg in Mona Schwenkers Arbeiten.

Es wird alles sichtbar, was zur Bewusstwerdung führt.

In einem anderen Bild “Im Namen der Liebe” stehen, von der Malerin geschickt komponiert, Zeichen, Wegweiser unserer modernen Welt offensichtlich lesbar zunächst, doch wir werden in eine unbekannte Welt geführt, über Umwege bis hin zur Erkenntnis, dass wir doch nur intuitiv, uns wieder auf unseren Instinkt verlassend, zum Ziel gelangen können

Auch die menschliche Figur steht im Kontext der Entstehung aus dem Gefühl, wächst aus dem Spiel der Linie zur archaischen Darstellung, ähnlich der Auffassung ägyptischer Wandmalerei, ist symbolhaft, klar, kraftvoll, wie die Zeichnung aus einem medizinischen Lehrbuch und dann wieder voller Anmut in Haltung und Gestik.

Mona Schwenker charakterisiert nicht den einzelnen Menschen, sondern verstärkt die induktive Funktion durch die Umkehrung des Prozesses der Entstehung und führt somit das Körperliche zurück ins Geistige und Emotionale

 

 

 

 

 

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